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Notvorrat: was du für 14 Tage brauchst

Aktualisiert September 2026 · nach BBK-Empfehlung

Ein Notvorrat ist keine Prepper-Macke, sondern offizielle Empfehlung: Das BBK rät jedem Haushalt zu einem Vorrat für mindestens 10 Tage. Nützlich nicht nur im Blackout, sondern auch bei Krankheit, Unwetter oder Lieferengpässen. So legst du ihn sinnvoll an.

Richtwerte pro Person (10 Tage)

KategorieMenge
Getränke (v. a. Wasser) ~20 Liter
Getreide, Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln ~3,5 kg
Gemüse & Hülsenfrüchte (Konserven) ~4 kg
Obst & Nüsse ~2,5 kg
Milchprodukte (H-Milch, Hartkäse) ~2,6 kg
Fisch, Fleisch, Eier (Konserven) ~1,5 kg
Fette & Öle ~0,4 kg

Richtwerte nach BBK — an Haushaltsgröße und Vorlieben anpassen. Für 14 Tage entsprechend hochrechnen.

Wasser zuerst

Trinkwasser ist der kritischste Posten: ohne kommt der Mensch nur rund 3 Tage aus. Plane 2 Liter pro Person und Tag zum Trinken plus Wasser zum Kochen — für 14 Tage also etwa 30 Liter pro Person. Ergänze Entkeimungstabletten oder einen Filter als Reserve.

Der rollierende Vorrat

Der Trick gegen Verschwendung: Lagere nur Lebensmittel ein, die du ohnehin isst. Verbrauche die ältesten zuerst und kaufe nach. So bleibt der Vorrat frisch, es verdirbt nichts, und du musst nie alles auf einmal anschaffen.

Vorrat überbrückt — Energie macht unabhängig

Lebensmittel helfen 14 Tage. Wer eigenen Strom erzeugt und speichert, merkt vom Blackout am wenigsten — und spart im Alltag.

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Strom auch bei Netzausfall — 12 Modelle im Vergleich.

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Häufige Fragen

Wie viel Notvorrat empfiehlt das BBK?

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BBK) empfiehlt einen Vorrat für 10 Tage pro Person — Lebensmittel und Getränke, die auch ohne Kühlung und Kochen haltbar bzw. essbar sind. Für mehr Sicherheit plant man 14 Tage.

Wie viel Wasser muss ich bevorraten?

Rund 2 Liter Trinkwasser pro Person und Tag, plus Wasser zum Kochen — für 10 Tage also etwa 20 Liter pro Person. Wasser ist der kritischste Vorrat: ohne kommt der Mensch nur etwa 3 Tage aus.

Wie verhindere ich, dass der Vorrat verdirbt?

Mit dem Prinzip des rollierenden Vorrats: Du lagerst nur Dinge ein, die du ohnehin isst, verbrauchst die ältesten zuerst und kaufst nach. So ist der Vorrat immer frisch und es wird nichts weggeworfen.

Brauche ich Spezial-Notnahrung?

Nein. Normale, lange haltbare Lebensmittel aus dem Supermarkt reichen völlig — Konserven, Reis, Nudeln, Haferflocken. Teure „Notrationen" sind für den Hausvorrat unnötig; sinnvoll sind sie höchstens fürs Fluchtgepäck.

Quelle: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Mengen sind Richtwerte zur Sensibilisierung, keine offizielle Notfallberatung.